Elektrotherapie

Elektrotherapie im Kniebereich (Informationen zu den Elektrotherapiegeräten:
PHYSIOMED-Expert;
PHYSIOMED-Jubilee;
PHYSIODYN-Basic )
Die Elektrotherapie ist wohl die älteste Therapieart, in der physikalischen Therapie, und dürfte ihren Ursprung ca. 3.000 v.Chr. haben, wie Wandmalereien in Ägypten belegen. Auch im alten Rom bediente sich Kaiser Claudius zur Schmerzbehandlung der geheimnisvollen Kraft der Fische (gemeint ist hier offensichtlich das elektrische Organ des Zitterrochens). Die Reizstromtherapie wirk direkt auf Nerven und Muskeln und wird grob in zwei Gruppen eingeteilt:

Niederfrequente Reizströme: liegen typisch zwischen 0 – ca. 1.000 Hz Nerven und Muskeln reagieren zum Teil im Rhythmus der Impulse Es kommt zu einzelnen Kontraktionen der Muskulatur
Mittelfrequente Reizströme: liegen typisch zwischen 1.000 – 100.000 Hz Nerven und Muskeln reagieren nicht mehr auf einzelne Impulse Sondern auf die Summe der Impulse (gefühltes Kribbeln , Ameisenlaufen)

Die Wirkungen der Reizstromtherapie lassen sich in drei Hauptfelder einteilen:

HYPERÄMIE Zu Heilzwecken hervorgerufene Blutfülle im Gewebe Steigerung des zellulären Stoffwechsels Steigerung der Aufnahmefähigkeit z.B. von Medikamenten durch die Haut (Resorptionssteigerung)
ANALGESIE - Schmerzlinderung durch: Veränderung des Ionenmilieus im durchfluteten Gewebe Reizüberlagerungseffekt (Gate-Control-Theorie MELZACK / Wall 1990)
STIMULATION von Muskeln durch: Stärkung geschwächter oder gelähmter Muskulatur Auflösung von Spannungszuständen in der Muskulatur (Detonisierung)

Bei entsprechender Elektrodenanlage ist eine positive Beeinflussung innerer Organe oder sogar des zentralen Nervensystems möglich. Die Anwendung der Reizstromtherapie erfolgt mittels eines entsprechenden Gerätes, z.B.
PHYSIOMED-Expert ; PHYSIOMED-Jubilee ; PHYSIODYN-Basic
das die unterschiedlichsten Stromformen produziert. Über Kabel und Platten- bzw. Klebeelektroden wird der Strom dann zum Patienten geleitet um dort das Therapiefeld zu durchströmen.