Lasertherapie

(Information zu dem Laserherapiegerät LAS-Expert)
Das von Einstein Anfang des 20. Jahrhunderts formulierte „Arbeitsprinzip der stimulierten Emission“ ist Grundlage für die Anwendung der Lasertechnologie. Technische Einzelheiten wollen wir hier nicht weiter erörtern.
Wichtig ist nur:
Laser Licht besteht, im Gegensatz zu anderen Lichtquellen, in der Regel aus nur einer, definierten Wellenlänge. Laserlicht breitet sich geradlinig (in die selbe Richtung ohne Streuung) aus. Im Gegensatz zu Anwendungen mit Power Lasern z.B. in der Chirurgie oder gar der Industrie, wo mit Hilfe von Laser-Technologie Materialien ganz gezielt zerteilt, verformt oder zerstört werden, kommt zu therapeutischen Zwecken der Soft Laser oder LOW-LEVEL-Laser zum Einsatz. Diese Geräte sind für Leistungsabgaben üblicherweise im Bereich bis ca. 1 Watt oder 1000 Milliwatt konzipiert. Auch die Wellenlänge, also die „Farbe“ der Laser ist genau für diesen Einsatz definiert. Unterschiedliche Gewebestrukturen wie Haut, Binde- oder Fettgewebe lassen die Laserenergie unterschiedlich passieren. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben dass diese optischen Barrieren mit einer Wellenlänge von knapp 800 nm am Besten überwunden werden, also diese Wellenlänge am tiefsten ins Gewebe eindringen kann. Gleichzeitig konnte dieser „Farbe“ die beste BIOSTIMULATIVE WIRKUNG nachgewiesen werden.
Wie wirkt nun diese LASER ENERGIE?
Die Laserenergie dringt zunächst in das Gewebe ein, hierbei unterscheiden wir zwei Wirkungsebenen:

Direkte Tiefenwirkung: Bezeichnet das direkte Eindringen der Energie in das Gewebe mit einer Eindringtiefe von ca. 1 cm
Induktive Tiefenwirkung: Dabei leiten gesunde Zellen mit geringerem Energiedefizit die Energie an gestörte Zellen mit höherem Energiedefizit weiter. Die Eindringtiefe wird dadurch auf ca. 5 cm erhöht und auch in der Breite verteilt. Ähnlich wie Licht einer Taschenlampe verteilt und weitergeleitet wird, wenn diese in eine Anordnung von Spiegeln strahlt. Im Gewebe entsteht dann die photobiologische Stimulation: Die Laserenergie wirkt energiespendend auf die Mitochondrien der Zellen , die ATP Synthese sowie der Glucosestoffwechsel werden angeregt. Es kommt zu einer Erhöhung des Energiepotentials an der Zellmembran. Dadurch werden die Zellteilung sowie sie spezifischen Zellaktivitäten aktiviert.

Hieraus lassen sich folgende Wirkungen ableiten:
  1. Entzündungshemmung
  2. Schmerzlinderung
  3. Geweberegeneration
  4. Zirkulationsverbesserung
  5. Fernwirkungen durch Stimulation von:
  • Akupunkturpunkte - in der Akupunktur bekannt
  • Triggerpunkte - Punkte, die definierte Schmerzzustände auslösen können
  • Tender-Poits - Punkte, die bei Schmerzempfindlichkeit bestimmte Rückschlüsse zulassen

Die Kombination von lokaler Therapie (direkte Bestrahlung) und systemischer Therapie (Stimulation durch eben genannter Fernwirk-Punkte) hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Um beide Therapieformen durchführen zu können, kann man auf zwei grundsätzliche Applikatoren zurückgreifen:
Die Laserdusche: für die lokale Therapie mit mehreren Laserdioden die ein definiertes Therapiefeld bestrahlen.
Der Laser-Pen: für die Stimulation der Akupunktur-, Trigger- und Tenderpunkte

Die Laser Therapie kann also eingesetzt werden bei:
  1. Störungen im Bewegungsapparat
  2. Hautwunden
  3. Hauterkrankungen
  4. Entzündlichen Prozessen
  5. Chronischen Wunden
  6. Weichteilstörungen
  7. Neurologischen Störungen
Für die Lasertherapie kommt ein Grundgerät das LAS-Expert zum Einsatz an den die Applikatoren einzeln oder gemeinsam angeschlossen werden können.